die wurstmumie
Die Wurstmumie
AluDibond-Druck, DIN A0, 3mm starke Aluminiumverbundplatte, hochwertiger Plattendirektdruck, UV-geschützt. Auf 20 Stück limitiert. Nummeriert und signiert.
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science fiction vs. mittelalter
Science Fiction vs. Mittelalter
  AluDibond-Druck, DIN A0, 3mm starke Aluminiumverbundplatte, hochwertiger Plattendirektdruck, UV-geschützt. Auf 20 Stück limitiert. Nummeriert und signiert.  
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Nieselsonne
nieselsonne
so ziemlich der erste wärmere tag im jahr. jedes jahr warte ich auf ihn. der tag an dem ich ahnen kann dass der frühling sich anschleicht. ein paar wenige vögel die schon aus miami zurück sind fiepsen heiser und sporadisch als wären sie zu schüchtern den anfang zu machen. wenn mich so endlich wieder die sonne erwischt, bleibt ich einfach da stehn wo ich grade bin, schliesse die augen und geniesse das licht und die unschuldige wohlwollende wärme.
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2016_ich will gas
der windgucker
überwachen, das ist das große wort der 2010er jahre. alle sind sie gegen überwachung, keiner will überwachen, und selbstverständlich will niemand überwacht werden, trotzdem überwachen alle wo es nur geht. sei es der kleine hausbesitzer in der lübecker innenstadt, der nur einfach sehen will, wer da rein und rausläuft und wer da klingelt und ob es sich lohnt die ganzen treppen runterzulaufen, oder ob es doch nur staubsaugervertreter sind, die man gar nicht beachtet. oder ob es firmen sind, die ab einer gewissen größe nervös werden, ob nicht jemand werksspionage betreiben könnte. zum beispiel am lehmannkai. ich habe nett am eingangstor angefragt. der wurde richtig sauer! klar, ich will wissen wieviel pakete cornflakes da jetzt in dem container sind, wieviel platinen ausländischer herkunft als deutsches produkt gelabelt werden. neeeiiin, ich will nur die wunderschöne scheiss-ölmühle fotografieren, die seit jahrzehnten leersteht, herr lehmann!! und da brauchen sie mir gar nicht mit ihren sicherheitswachmännern kommen, die mich schon am werkstor mit fiependem funkgerät ganz wichtigtuend in klassischwürgorangem westchen abfangen und sogar autoritär die stimme erheben, bloss weil ich an der straße außerhalb in RICHTUNG des werksgeländes fotografiere. ja, ja, is ja gut.. haben sie eben keine schicken fotos von ihrem ollen leerstehenden schuppen. und umso lautloser aber mit penetranterer kamera wurde ich am gasturm in der geniner empfangen. stille, mir folgende aufmerksamkeit. gruselige wohlweissliche stille. da hat es auch gar nix geholfen dass ich mein t-shirt hochgerissen habe. (haha) gern wäre ich näher an dieses wahrzeichen lübscher industriekunst herangekommen, aber es war mir nicht beschieden. ich ruf da nochmal an.
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monochromer morgen
monochromer morgen
mein geliebtes morgenritual, ich werde es nie mehr zelebrieren, weil ich einen teil davon aufgegeben habe: frühmorgens, auf dem weg zur arbeit an der bushaltestelle stehn, einen viel zu heissen, viel zu bitteren maschinenkaffee in der einen hand und eine selbstgedrehte fluppe in der anderen hand. die entspannung schwappte bereits schon genüsslich wohlwollend über mich, wenn ich versuchte diesen tabakkrümelkram in eine waagerechte rundliche wurmform zu zwirbeln, mit den dampfenden kondensschleiern des pappbecherkaffees als hintergrundbildschirm sozusagen. die mp3-stöpsel im ohr dazu natürlich. und dann einfach schön abwechselnd schlürfen, ziehen, hören, gucken. in dieser reihenfolge, partiell überschneidend. es gibt nicht viele gelegenheiten, die die pure existenz näher fühlbar machen. also, find ich zumindest. ja, schade..aber mir bleiben ja noch ein paar gelegenheiten, puh, sonst wär ich ja aufgeschmissen so ganz ohne existenzbewusstsein zwischendurch mal.
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damals 2020
damals 2020
damals 2020, als alles noch so neu und ungewohnt war und jeder so überwältigt war. mit den jahrzehnten und jahrhunderten ist ein entspanntes, wohliges selbstverständnis gekommen, als hätte es vorher nie etwas anderes gegeben, als wären die damaligen, unglaublich chaotischen und selbstzerstörerischen zustände wie asche, die durch zaghaften wind immer mehr aus dem gedächtnis und dem vorstellungsvermögen geweht worden
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von leuten und ratten
Von Leuten und Ratten
Morgens, frühmorgens. Ich noch nicht ganz wach. Durch diese hohle Gasse fällt mir ein. Jemand sagt: Hast ma Feuer. Ich bewege nicht allzu schnell meinen Kopf von links nach rechts und wieder zurück. Hast du schon mal überlegt, auf welcher Seite dein Kopfschütteln anfängt? Ich will noch ein wenig hier stehenbleiben. Hoffentlich kommt kein Auto von hinten. Ich hab Ry Cooder auf dem Ohr.
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die zweite sonne
Die zweite Sonne
Dieses merkwürdige Licht soll fast jeden Abend über Ales Stenar zu sehn sein, hinter einem versinkt die Sonne im Meer und vor einem sieht es aus, als würde eine zweite Sonne über den Megalithen stehen.
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meine neugierige katze
meine neugierige katze
katzen sind süß, ja! aber auch so dusselig! und neugierig! und ungeschickt und trampelig und dösig und dämlich! alles dies vereint dieses bild finde ich. wer schafft es schon ungeniert vor ne kamera zu treten, reinzulinsen und komplett das bild zu versauen ohne sich dessen bewusst zu sein?
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wahmstraße 1986
Wahmstraße 1986
Ein, zwei Jährchen waren vergangen, die ich Christiane F. lesend und guckend und Musik von Bowie hörend verbrachte. Wobei ich zu dem Buch und Film heute eine gespaltene Meinung habe, aber damals habe ichs mehrmals gelesen. Heute find ichs drogenverharmlosend und glorifizierend. Vor allem der Film. Und Bowie und Berlin sind ja noch so ein Thema für sich. Ich entdeckte auch den Film Begierde - The Hunger, ein Vampirfilm mit Bowie mit begnadetem Soundtrackmix aus klassischer Musik von Schubert und Dark Wave von Bauhaus. Das war genau das, was mich ansprach! Zu meinen Haaren wurden jetzt auch noch die Klamotten schwarz. Und ich entwickelte mich auch äußerlich zu dem, was ich wohl schon gefühlt immer war, zu einem von den Leuten, vor denen mein Vater mich immer gewarnt hatte. Höhö. Und ich lernte endlich ein paar andere kennen, die ähnlich dachten und ähnlich rumliefen. Eines Tages überredete ich dann einen Kumpel mehr oder weniger, mit mir nach Berlin zu kommen. Nur für ein paar Tage. Ich hatte grad mein Taschengeld von meiner Omi und einen kleinen Vorschuß dazu bekommen. Stachel, so hiess mein Kumpel, weil er einen Iro aus 3-4 Stacheln hatte, musste echt erst überzeugt werden, der faule Sack. Ganz happy und hibbelig hab ich ihn an die Lohmühle zur Trampstelle geschleift. Nach Hamburg war ja Minutensache. Aber dann...wir hingen am Hornerkreisel fest. Als hätten wir Pattex am Arsch. Langsam wurde es dunkel. Wir sind aus lauter Verzweiflung etwas auf die Autobahn gelaufen, nur an den Anfang, weil wir dachten, die meisten wollten ungern direkt am Kreisel halten. Aber so kurz hinterm Kreisel, als die Straße anfing gerade zu werden, nahmen die Autos natürlich Fahrt auf und es hielt erst recht keiner mehr. Hätten wir uns ja irgendwie auch denken können. Mittlerweile wars echt dunkel. Und spät. Stachel gab auf und legte sich in den Grünstreifengraben zum Pennen. Pfff...Weichei. Aber ach nee, kaum stand der ach so furchteinflößende Punk nicht mehr neben dem kleinen, pummeligen und bestimmt ganz sicher auch furchteinflößenden Gruftiemädel mit den schwarzen Puschelhaaren und dem viel zu langen schwarzen Mantel, da hielt ein Auto. Ein Truck dazu. Ich flitzte hin, fragte, ob mein Kumpel auch mitkönnte, der schon im Graben pennen würde, und jippieh, er konnte. Und wir waren nun doch aufm Weg. Stachel hatte nur den Kopf geschüttelt. Ungünstigerweise eröffnete der Trucker uns nach ein paar Kilometern, dass er an ner Autobahnraststätte halten müsste, um ein Nickerchen zu halten.. Ochmanno. Nachts müde an der Autobahnraststätte Gudow kurz vor der DDR-Grenze. Und ich frag mich ja echt, warum ich ausgerechnet zu meiner ersten Tour nach Berlin keinen Fotoapparat mitgenommen hatte. Fortsetzung folgt...
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holstenstraße hoch
Lübeck war doof

Lübeck - was hab ich diese Stadt nicht gemocht. Ich konnte Lübeck nicht ab, wie ne Neue die in die Klasse kommt und die man einfach auf den ersten Blick doof findet. Und um die ich so einen Bogen mache, um die viele einen Bogen machen. So viele, dass dieses arme Mädel wie ein Planet Trabanten hat, die in Superextrasicherheitsabstand höchstens mal kurz in Sichtweite kommen. So fand ich Lübeck - doof, langweilig, von gestern, spießig, tot. Ich fand - weil mittlerweile steh ich voll auf diese kleine Großstadt. Und dieser Blick die Holstenstraße hoch ist eins der ersten Bilder, die ich reumütig aus Hamburg zurückkehrend in mein Herz geschlossen habe. Ich hatte diesen Anblick natürlich vorher schon hundertemale gesehn, auf alle Fälle jedesmal wenn ich aus Hamburg zu Besuch in Lübeck war und aus der Bahnhofrichtung in die Innenstadt kam. Aber dieses Mal wars anders. Jetzt fand ich Hamburg doof und hatte mich entschlossen zurückzuziehen. Ich hatte das Bedürfnis Wurzeln zu spüren und in einer Stadt zu leben, in der ich gefühlt jeden Gullideckel mit Vornamen kannte. Aber woher kam mein unstillbares Verlangen in eine größere Stadt ziehen zu müssen? Ich war in 'nem Dorf direkt vor Lübeck geboren, kurz nach dem Schnulleralter nach Lübeck verzogen und da hing ich nun. (Die Vorvorgeschichte ist ein anderes Kapitel). Dann 1983: Ich hatte Tag- und Nachtträume intensivster Art von Berlin. Geiler als jeder Film! Natürlich mit Musik. Besonders tolle Träume träume ich mit Soundtrack. Ich musste also dahin. Angefeuert wurde mein Wunsch noch durch Familienbesuche bei Verwandten in Ostberlin. Toll, wir standen auf der falschen Seite der Mauer. Ich fühlte mich damals als Wessi genauso unfähig in den Westen zu kommen wie jeder Ossi, ich war schliesslich erst 15 und mein Vater fand meine Idee, die Verwandten sich selbst zu überlassen und rüberzumachen nicht so gut. Ich kann mich noch genau erinnern, wie wir am Brandenburger Tor standen und den Westberlinern, die ganz klein auf der anderen Seite auf ner Art Treppe standen, damit sie die armen, eingesperrten Ossis besser bestaunen konnten, zugewunken haben. Und die zurückgewunken haben. Ich musste ziemlich den Reflex unterdrücken ihnen zuzurufen: Ich bin einer von euch, ich will rüber, eigentlich bin ich frei!Aber ich blieb ruhig, noch. So bin ich dann nach ein paar Tagen gezwungenermaßen brav wieder mit nach Hause nach HL. Schon während der Rückfahrt dachte ich: Dann tramp ich eben... ---Fortsetzung folgt----

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bo kam vorbei
bo kam vorbei

ich wollte ja bo schon länger mal bei mir im atelier fotografieren, ich hatte ne ziemlich genaue vorstellung. ich hab sie oben ohne und in oller schlabberjeans auf meinem kaputtesten sofa unverfänglich drapiert und die musik dazu angemacht, die mir dazu schon die ganze zeit vorschwebte (was war das noch?). und dann in aller seelenruhe drauflos geknipst. und sie hat diesmal sogar stillgehalten und alle meine anweisungen oder auch antianweisungen befolgt. ich war im totalen bildrausch. dann, als ich dachte, so nu bin ich fertig mit fotos machen und sie aufstand und rausging, hab ich aus irgendeinem fototourette-anfall weitergeknipst, und dabei ist dieses foto entstanden. das beste aus der reihe, wie ich finde, alle anderen sehen mir jetzt irgendwie zu gestellt aus.

 
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tagträume am kai
tagträume am kai
die hafenschuppen sind ein unwiederbringliches zeitgeschichtliches monument und müssen unbedingt erhalten bleiben! oft hab ich da am kai gesessen oder mit dem rücken zu einem schuppen, hab aufs wasser geguckt, die sonne und einen cabernet genossen und tagträumen nachgehangen, ideen bekommen, zukunftsperspektiven geschmiedet. deswegen hab ich mich jetzt entschlossen, mitzuhelfen! obwohl ich weiss, dass es ein tropfen auf den heissen stein ist. 30 euro von jedem verkauften alu-dibond-bild und 5 euro von jedem poster gehen als spende an den verein "rettet lübecks hafen-schuppen"! das foto ist 2010 entstanden.
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auf einem lübecker hinterhof
auf einem lübecker hinterhof

alles gleichzeitig, pause, rauchen, surfen. und am besten dabei noch pullern. doch dazu fehlt die dritte hand. versuchen, die verlorene zeit aufzuholen, einzuholen, schneller als die sekunden zu existieren. hey mädels, ich lebe grad so schnell, ich bin grad dabei meine mutter zu überholen. aber merkwürdig, auch wenn man noch so sehr versucht in den galopp zu beschleunigen, die zeit sagt ätsch. sie ist immer da, wo man selbst auch ist, scheint sogar einen minimalen winzigen vorsprung zu haben. den man aber erwischen will. aber die zeit sagt äätsch! immer und immer wieder. und leider bringt es nichts ihr den mittelfinger zu zeigen, die zeit hat keine augen, nur momente. durchgehende.

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morgens um halb 8 in lübeck, die andere ecke
morgens um halb 8 in lübeck, die andere ecke
wer kennt das nicht, das gefühl ziemlich einsam und verloren inmitten von menschen zu sein, weit weg von zu hause und mit einem riesenkater der aus einem japanischen horrorfilm entsprungen sein könnte. und weil ich dieses gefühl nicht so preferiere, hab ich mir das in den letzten jahrzehnten immer weniger zugemutet. mit sicherheit ist mir dadurch die eine oder andere party entgangen. ist DAS erwachsensein? die weisheit des über 30jährigen homo sapiens? ist erwachsensein nur erlerntes vermeidungsverhalten? und versuchtes wiederholen von angenehmen eindrücken? es schüttelt mich grad und gänsehaut läuft mir den rücken runter. mehr isses nicht?? ich wollte doch nie erwachsen werden. als ich klein war und gesehn habe, wie erwachsene sind, wie sie sich anschreien, anlügen, alle begeisterung verloren haben, funktionieren, sich fügen, lachen wenn ihnen eigentlich zum heulen ist, kein risko eingehen, nichts spontan machen sondern alles durchplanen, da dachte ich, nö. ich weigere mich einfach erwachsen zu werden. und nun..soll das jetzt etwa heissen, das hat nicht so ganz geklappt? bin ichs trotzdem irgendwie geworden? teilweise womöglich?
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hinter den türmen
hinter den türmen

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zeitung holen und käffchen 800px
zeitung holen und käffchen

DIN A1, 170g hochwertiger qualitätsdruck glänzend oder DIN A1, 3mm starke aluminiumverbundplatte, hochwertiger plattendirektdruck

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abrissstop wegen gespenstern
abrissstop wegen gespenstern
in dem viertel und wahrscheinlich in der ganzen stadt kursiert das gerücht, in dem ollen haus sellschopp spukt es. und verkäufe des geländes und geplante bebauungen scheitern immer wieder, der angefangene abriss wird mittendrin abgebrochen. in gespensterforen erzählen dann auch noch leute, die da gewohnt haben, gruselige einzelheiten. ich schlage vor: plattmachen und hanf anbauen! natürlich thc-freien! und dann ordentlich räuchern.. ;)
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beckergrube runter
beckergrube runter

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betontour 1
betontour 1
ein wunderschöner bunker, mitten in der stadt! in den 80ern, als er leer stand, wollt ich den am liebsten besetzen. jetzt ist er zum partybunker umfunktioniert worden.
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betontour 2
betontour 2
auf dem alten lmg-gelände am hafen, der urigste luftschutzturm weit und breit. wobei ich mich ja frag, wie kann ein turm besonderen schutz bieten? wo ja sonst eher bunker, und am besten unterirdische dafür in frage kommen.
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ruhe und treppen
ruhe und treppen
ich find ja feuerwehrtreppen auf hinterhöfen so gut. und wenn noch so ein schöner monochromer minimalistischer durchgang dazukommt, durchströmt mich zenartige ruhe.
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hl entkernt
hl entkernt
2 minuten nachdem das foto entstand, wurden wir vom gelände geschmissen, schade. so ein rausschmiss hat ja immer was symptomatisches find ich. die direkt indirekte aufforderung: "sortier dich mal". aber war ja auch nix neues. rausschmiss aus der klasse, aus der clique, aus dem ehemaligen wohnhaus, aus der mietswohnung, aus ner schwulenbar, aus einer beziehung, aus dem bett, aus ner disco, aus der eigenen vorgefassten meinung, aus dem internet, aus nem abbruchhaus, von nem industriegelände, aus dem supermarkt. und oft wars eigentlich irgendwie ganz gut so..jedenfalls im nachhinein.  
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morgensonne aufm clemenskiez
morgensonne aufm clemenskiez
zwei hacke kumpels, jäh vom morgenlicht erwischt. da hab ich jetzt mal den wert einer guten recherche kennengelernt. die beiden auf diesem foto hatten mir erzählt. dass sie inhaber wären und grad den laden abgeschlossen hätten, und der eine von denen stellte sich mit dem namen "rapunzel" vor und erzählte die beiden hätten vor kurzem geheiratet. und die zwei waren hacke bis zum anschlag und ich hab mich schon gewundert, wie die so ne bar führen können. kam mir alles zwar sehr merkwürdig vor, aber ich dachte naja, manche lübecker sind halt eigen und manche noch ganz anders. da ich das foto in meiner ausstellung hängen habe, hab ich die clemens kneipe über facebook angeschrieben und die beiden herzlichst eingeladen. kam keine rückmeldung, ok. ich bin dann vor ein paar tagen abends selbst in die bar. weia. es stellte sich heraus, ich hab mich ziemlich verarschen lassen. inhaber des clemens sind ganz andere und auch nicht schwul und die waren ganz entsetzt darüber, mit diesen beiden jungs auf dem foto in verbindung gebracht werden zu können. das sind nämlich 2 mieter von oben drüber, die im clemens schon einen haushohen deckel haben..ups. ich bin aber manchmal auch etwas leichtgläubig..^^
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katze und dosenbier
katze und dosenbier
letztens bei nem feierabendbier hab ich ja mal versucht mich mit meiner doofen katze zu unterhalten. “hey, du bist immer so entspannt, wie machst du das eigentlich?” sie antwortete: “pass mal auf:” sekundenlanges vorsichhinstieren.. “nee, pass mal wirklich auf, als ich noch mit meinen 8 geschwistern an 8 nippeln nuckelte, schien das leben alles andere als entspannt. es gibt für alles eine zeit, eine zeit zum um die nippel zu streiten und eine zeit um entspannt auf dem sofa zu lümmeln, weil man weiss, dass der napf immer voll ist.” “klingt schlau, katze. und wer sagt dir, dass der napf immer voll ist?” “keiner, ich vertrau dir.”
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leere der großstadt
leere der großstadt

DIN A1, 170g hochwertiger qualitätsdruck glänzend oder DIN A1, 3mm starke aluminiumverbundplatte, hochwertiger plattendirektdruck

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10 dämmerung bei pisswetter
Dämmerung bei Pisswetter
AluDibond, DIN A0, 3mm starke Aluminiumverbundplatte, hochwertiger Plattendirektdruck, UV-geschützt. Oder: Forex, DIN A0, 3mm wetterbeständige Kunststoffplatte, UV-resistenter hochwertiger Plattendirektdruck. Auf 20 Stück limitiert. Nummeriert und signiert. Oder: Poster, DIN A0 170g hochwertiger Qualitätsdruck glänzend  
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into the light
into the light
das dezemberbild des kalenders 2015 wenige lübecker und noch weniger touristen kennen das vierte stadttor, das kaisertor. die anfänge mit einem wehrturm liegen um 1300! so schön alt und ursprünglich kommt es auch noch teilweise rüber. wehe es kommt mal jemand auf die idee das “schönzurenovieren”! bittebittebitte nicht!
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this earth that you walk upon
this earth that you walk upon
das novemberbild 2015 schöne brücke! der ururgroßvater meiner söhne hat dran mitgebaut. und einer der nettesten anblicke und eingänge zur innenstadt. fotografiert kurz bevor sie abgebaut wurde.  
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the width of a circle
the width of a circle
das oktoberbild des kalenders 2015 In the corner of the morning in the past I would sit and blame the master first and last All the roads were straight and narrow And the prayers were small and yellow And the rumour spread that I was aging fast Then I ran across a monster who was sleeping by a tree. And I looked and frowned and the monster was me.  
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move on up
move on up
das septemberbild des kalenders 2015 hachja…vor über 30 jahren schon nach der schule dahin, in der roten nase versucht mit ner freundin hausaufgaben zu machen. haha..
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golden brown
golden brown
das augustbild des kalenders 2015 der eigentlich goldene metallmann, ich glaub er fands nicht so lustig wie ich. ich wollt ihm eigentlich nochn kalender schenken, wenn ich ihn mal wieder seh. wenn jemand weiss, wo der zu finden ist, bitte nachricht an mich.  
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where is my mind
where is my mind
das julibild des kalenders 2015 auf verbotenem gelände, blick übern strandsalon zum burgtor.
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is it ok if i call you mine
is it ok if i call you mine
das junibild des kalenders 2015 und auch fast das titelbild, aber diesmal nicht mit dem typ der vor das straßenschild läuft, sondern mit einem herz und einer seele.
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soul mining
soul mining
das maibild des kalenders 2015 ganz versteckt und so heimelig! aber mitten in der city!
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transmission
transmission
das aprilbild des kalenders 2015 so unpassend diese gnubbel in der lübecker altstadt auch sind, so lustig und futuristisch finde ich sie trotzdessem.
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dreams
dreams
das märzbild des kalenders 2015 ich bin im traum in der innenstadt rumgelatscht und steh auf einmal an der häuserecke mühlenstraße ecke königstraße und gucke nach oben, warum auch immer, und denke, oh wow, was fürn anblick. hier muss ich unbedingt mit der kamera hin. dann bin ich aufgewacht und überlegte, was wohl an der häuserecke sein könnte. mir fiel nichts besonderes ein. ich bin dann im wachzustand an diese ecke gegangen und dann sah ichs. *knips*
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dirty old town
dirty old town
das februarbild des kalenders 2015 ich finde das olle wahrzeichen unserer stadt kann locker mit dem schiefen turm von pisa mithalten. von vorne denkt man das gar nicht..klar..
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no fair
no fair
das januarbild des kalenders 2015 jedesmal wenn ich die holstenstraße hochlaufe werfe ich einen blick in diese kleine seitenstraße. die so gar nicht aussieht als wär sie eine direkte abzweigung der blinkenden, hochkonsumorientierten shoppingmeile aus dem jahr 2015, sondern wie eine runtergekommene gasse in einem jim jarmusch-film der aber im jahr 1981 spielt. also eher ein versteckter zugang, ein portal in eine coolere, ältere nebenwelt. oft bleibe ich auch stehen, versuche sämtliche zeitarenen in mich aufzusaugen. an solchen besonderen orten macht sich immer ein gefühl wie quecksilber in meinem bauchnabel breit. so hochreaktiv, kribbelnd, silbrig. und dann weiss ich, hier MUSS ich auf den auslöser drücken. in genau diesem moment. der nie wieder kommt.
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