monochromer morgen

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monochromer morgen

mein geliebtes morgenritual, ich werde es nie mehr zelebrieren, weil ich einen teil davon aufgegeben habe: frühmorgens, auf dem weg zur arbeit an der bushaltestelle stehn, einen viel zu heissen, viel zu bitteren maschinenkaffee in der einen hand und eine selbstgedrehte fluppe in der anderen hand. die entspannung schwappte bereits schon immer genüsslich wohlwollend über mich, wenn ich versuchte diesen tabakkrümelkram in eine waagerechte rundliche wurmform zu zwirbeln, mit den dampfenden kondensschleiern des pappbecherkaffees als hintergrundbildschirm sozusagen. die mp3-stöpsel im ohr dazu natürlich. und dann einfach schön abwechselnd schlürfen, ziehen, hören, gucken. in dieser reihenfolge, partiell überschneidend. es gibt nicht viele momente, die die pure existenz näher fühlbar machen. meiner ansicht nach. ja, schade auch..aber mir bleiben ja noch ein paar andere gelegenheiten. puh, sonst wär ich ja aufgeschmissen, so ganz ohne existenzbewusstsein zwischendurch mal.

 

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